EXTREMERLEBNISSE
mit TODESERFAHRUNG

In jedem Moment ist alles möglich

Die meisten Menschen erleben im Lauf ihres Lebens schmerzhafte und traurige Momente. Der Verlust der Eltern, der Verlust eines Kindes, Krankheiten. Dies sind Geschehnisse die zum Leben gehören und uns die schönen Momente umso mehr genießen lassen. Diese Geschehnisse können akzeptiert und angenommen werden.

Je älter wir werden, desto gelassener können wir mit diesen Ereignissen umgehen und desto seltener ziehen sie uns den Boden unter den Füßen weg.

 

Schmerzhafte Ereignisse und extreme Erlebnisse

Nicht gelassen bleiben können wir bei extremen Geschehnissen. Auf diese können wir uns auch nicht vorbereiten, egal wie oft wir zuvor schmerzhafte Erfahrungen gemacht haben. Ein Extrem-Erlebnis mit Todeserfahrung übertrifft alles bis dahin dagewesene und reißt den betroffenen Menschen den Boden unter den Füßen weg. Nichts ist danach mehr wie es einmal war. Selten wird es wieder wie zuvor. Die Menschen bleiben traumatisiert, im schlimmsten Fall entwurzelt zurück.

Nicht nur für den schwer traumatisierten Menschen ist von einem Moment auf den anderen Nichts mehr wie es war - auch für Angehörige ändert sich das bisherige Leben. Sind neben einer schweren seelischen Traumatisierung physische, also körperliche Verletzungen entstanden wird die Verarbeitung und Akzeptanz um ein Vielfaches schwerer. Bleiben physische Verletzungen irreparabel und schließen Betroffene nicht nur aus dem Leben vor dem traumatischen Geschehen sondern auch aus dem Leben an sich aus, kommt es zur sozialen Isolation, führt dies zu Verbitterung und Dauertrauer über die verlorenen Fähigkeiten.

 

Traumatische Geschehnisse im Tagestakt

Jüngste Beispiele für extreme Geschehnisse mit Todeserfahrungen sind der Krieg in der Ukraine, das Bahnunglück in Bayern sowie das Geschehen in Berlin vor wenigen Tagen. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo etwas Dramatisches passiert. Kommen Erlebnisse mit vielen Toten in die Nachrichten und werden dort in Dauerschleife gesendet, bedeutet dies für Betroffene und Angehörige eine zusätzliche Belastung.

 

Ursache und Wirkung

Naturgewalten können wir einigermaßen akzeptieren. Selten sind sie vorsätzlich und von Menschen gemacht. Wobei auch dass in Zeiten des Klimawandels immer häufiger geschieht. So wie wir heute mit unserer Erde umgehen, so geht die Erde mit uns in Zukunft um. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Seebeben, Orkane – dass alles kann durch unseren respektlosen Umgang mit unserem Planeten die Folge sein.

 

Menschengemachte Traumatisierungen

Nicht akzeptabel und kaum zu begreifen sind Extremerlebnisse die uns von anderen Menschen angetan werden. Ist dies vorsätzlich geschehen, werden Akzeptanz und Verarbeitung um ein Vielfaches schwieriger.

 

Ausführliche Informationen zu diesen Themen können sie nachlesen in meinem Buch, welches Mitte 2023 veröffentlicht wird. Mehr dazu hier demnächst. Ich freue mich, wenn sie wieder vorbeischauen.